Microsoft steigt bei Lotus als Sponsor ein

Lotus F1 MicrosoftDie Formel 1 ist eine begehrte Werbeplattform, mit der sich Unternehmen weltweite Sichtbarkeit verschaffen können. Nachdem bereits IT-Anbieter wie SAP, Intel oder HP auf das prestigeträchtige Image setzten, steigt nun nun auch Microsoft in die Königsklasse des Motorsports ein. Dass dabei die Wahl ausgerechnet auf die Rennboliden des Lotus F1-Teams fiel, zeugt von einer gehörigen Portion Ironie in der Redmonder Marketingabteilung. Denn schließlich gilt die traditionsreiche IBM-Marke Lotus seit Jahren als Microsofts Erzrivale im Kampf um umsatzträchtige Lösungen für Messaging und Collaboration in Großunternehmen.

Erst von zwei Monaten veröffentlichte das Analystenhaus Techconsult eine Studie, die Microsofts Exchange inzwischen einen Marktanteil von 65 Prozent im deutschen Groupware-Markt bescheinigt. Microsoft legt hier kontinuierlich zu – im Wesentlichen auf Kosten von IBM/Lotus.

Die Pressemitteilung von Lotus F1 verzichtet auf entsprechende Anspielungen, und auch das Sponsorenlogo verweist mit dem Schriftzug “Microsoft Dynamics” auf die benachbarte ERP-Produktsparte. Weitere Details zur Partnerschaft wird Microsoft auf seiner Konferenz für Geschäftsanwendungen Convergence 2012 bekanntgeben, die dieses Jahr vom 19. bis 21. März in Houston (Texas) stattfinden wird.

Lotus F1 ist übrigens der neue Name des bisherigen Renault-Teams, das 2001 aus dem legendären Benetton-Team entstand. Der Name Lotus wurde frei, nachdem das bisherige Team Lotus ab dieser Saison unter dem Namen Caterham F1 Team firmieren wird. Eine Komplettübersicht über alle Teams und Fahrer der Formel-1-Saison 2012 gibt es hier auf Wikipedia.

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