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Sharepoint 2013 Feature-Fokus “Office Web Apps Server”: Neue Serverrolle und mehr ‘echtes Office’ (Teil 1) | Sharepoint360.de
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Sharepoint 2013 Feature-Fokus “Office Web Apps Server”: Neue Serverrolle und mehr ‘echtes Office’ (Teil 1)

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Vorteile des neuen, dedizierten Modells

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  1. Einfacheres Setup
  2. Upgrade und Wartung sind komplett von Sharepoint getrennt
  3. Mehrere Sharepoint-Farmen werden von einer einzigen Office-Web-App-Farm versorgt
  4. Neben Sharepoint nutzen nun auch weitere Produkte wie Exchange, Lync und Drittanbieter-Produkte Office Web Apps
  5. Bereitstellung neuer Funktionen und und Verbesserungen für Online- wie On-Premises-Kunden gleichzeitig

Office Web Apps 2013 gegenüber 2010

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Das neue Bereitstellungsmodell des Office Webs Apps Server 2013Der Unterschied ist klar: Zunächst einmal bedient nun eine einzige Office Web Apps Farm beliebig viele Sharepoint 2013-Farmen. Hinzu kommt die Anbindung anderer Serverprodukte und Ressourcen jenseits von Sharepoint an das Web-Office. So erhalten nun beispielsweise auch Lync 2013 und Exchange 2013  die Viewer- und Editierfunktionen aus dem zentralen System. Funktionsumfang Office Web Apps 2013 gegenüber 2010Lync verfügte dafür bisher ein veraltetes ActiveX-Control von Office 2007, Exchange nutzte einen Dokumentenbetrachter des Drittanbieters Stellant.

Doch die Reichweite des neuen OWA-Servers geht deutlich darüber hinaus, da er nun auch beliebige externe Dokumente über Netzwerkfreigaben und URLs integriert. Jede per URL adressierbare Datei kann auf diese Weise über den Office Web Apps Server geöffnet oder editiert werden. Microsoft hat schon konkrete Vorstellungen, wo sich der OWA Server künftig überall einsetzen lässt – zum Beispiel im ECM-Umfeld mit Systeme wie OpenText, Documentum oder IBM Filenet.

Touch-Unterstützung und mobile Geräte

Touch für Tablets - Vergleich mit und ohneAuch aus Endbenutzersicht präsentieren sich die Office Web Apps mit interessanten neuen Funktionen. So adressiert Microsoft ganz offensichtlich den Tablet- und Mobile-Boom und spendierte unter anderem Touch-Funktionen. Der Unterschied zwischen Touch- und Mausbedienung wird im Bild links deutlich. Office Web Apps 2013 - optimiert für mobile Browser. Hier am Beispiel Excel

In neuer Aufmachung präsentieren sich die Web-Pendants von Word, Excel, Powerpoint und OneNote auch auf Mobilgeräten. Die Darstellung nähert sich deutlich den “Desktop-Originalen” an, wie am Beispiel Excel Web App zu sehen ist.

Blick auf das neue Integrationsmodell

Wie funktioniert nun im Hintergrund die Integration von Office Web Apps in einen Host wie Sharepoint? Zum besseren Verständnis zunächst eine Begriffsdefinition:

  • Office Web Apps Server: stellt den Hosts die OWA-Funktionalität zur Verfügung
  • Host: Nutzt die vom OWA Server bereitgestellten Services, um Dateien im Browser anzuzeigen. Sharepoint, Lync und Exchange sind beispielsweise Hosts
  • Client: Das ist ein Browser oder vergleichbare Software

Ein Schlüsselelement ist dabei die neue öffentliche Programmierschnittstelle (API) für die Kommunikation mit Hosts. Sie heißt WOPI (Web application Open Platform Interface) und wird vom OWA Server verwendet, um Dateien zu übertragen und zu verarbeiten. Der OWA Server ist eine WOPI-App, die Hosts müssen WOPI-Anfragen von WOPI-Apps verstehen.

Funktionsweise von OWA 2013 mit WOPI

Funktionsweise von Office Web Apps 2013Um die Funktionsweise besser zu verstehen, hat Simons ein Beispielszenario vorgestellt, bei dem ein Benutzer die Datei beispiel.docx liest, die auf dem Sharepoint-Server liegt (das Bild rechts zeigt den Datenfluss im Überblick):

  1. Der Benutzer navigiert zur Dokumentenbibliothek mit der Datei beispiel.docx.
  2. Er klickt den Dateinamen in der Dokumentenbibliothek.
  3. Sharepoint führt den Browser auf eine spezielle Seite, die weiß, wie Anfragen an den OWA-Server (und andere WOPI-Apps) zu behandeln sind. Die Sharepoint-Seite heißt WOPIframe.aspx.
  4. WOPIframe.aspx enthält einen iframe, den es auf eine Seite auf dem OWA-Server weiterleitet. Diese Seite heißt WordViewer.aspx. Der entsprechende HTTP-Request enthält einige wichtige Informationen:
    • Die URL, die der OWA-Server zum Aufrufen der beispiel.docx nutzt – den WOPI-Endpunkt
    • Den Namen der Datei. URL und Dateiname werden kombiniert zur “WOPI-Quelle”
    • Eine Zeichenkette, die Office Web Apps dem WOPI-Endpunkt übergeben und die Toms Credentials repräsentieren – der Zugriffs-Token.
  5. Der OWA-Server verwendet die WOPI-Quelle und den Zugriffs-Token, um auf beispiel.docx auf Sharepoint zuzugreifen
  6. Die WordViewer.aspx-Seite zeigt beispiel.docx im iFrame auf WOPIFrame.aspx

Artikelübersicht:

  1. السوق الماليه السعوديه اكتتابات Sharepoint 2013 Feature-Fokus “Office Web App Server”: Neue Serverrolle und mehr ‘echtes Office’ (Teil 1)
  2. http://www.homelesshounds.org.uk/?mikstyra=%D8%B3%D9%87%D9%85-%D8%A7%D9%84%D8%A7%D8%B3%D9%84%D8%A7%D9%83-%D9%8A%D9%88%D9%85-%D8%A7%D9%84%D8%A7%D8%AD%D8%AF-%D9%83%D9%85-%D9%8A%D9%88%D8%B5%D9%84-%D8%B3%D8%B9%D8%B1-%D8%A7%D9%84%D8%A7%D8%B3%D9%87%D9%85-%D8%A7%D9%84%D8%B3%D8%B9%D9%88%D8%AF%D9%8A%D9%87&d55=17 سهم الاسلاك يوم الاحد كم يوصل سعر الاسهم السعوديه Sharepoint 2013 Feature-Fokus “Office Web App Server”: Systemvoraussetzungen, Konfiguration und Links (Teil 2)
Wolfgang Miedl
Seit Windows 1.0 mit Microsoft-Technologien befasst. Ab Web 1.0 in die IT-Medienbranche eingestiegen mit Stationen bei den Marktführern PC-Welt, Computerwoche und CIO-Magazin. Heute Analyst und Autor mit SharePoint360.de - und Enthusiast für Collaboration, Digital Workplace und Digital-Business-Plattformen. Mitautor der großen SharePoint Anwenderstudie 2016.
Wolfgang Miedl

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