Analyst kritisiert Offfice 365: “Noch nicht reif für die endgültige Freigabe”

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Microsoft Office 365 - Online Services & Hosted Software in the CloudIn einem Bericht der Networkworld schildert der Analyst Paul Burns eine Reihe von Fehlern oder Unzulänglichkeiten, auf die er im Lauf seiner Tests mit der Office-365-Beta gestoßen ist. Ein großes Manko ist für ihn die fehlende Möglichkeit, Kontakte aus einem Client wie Outlook in eine freigegebene Globale Adressliste zu übertragen, um diese per Exchange Online allen Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen. Zur Zeit haben Benutzer die Wahl, jeden Kontakt manuell zu übertragen oder ein Power-Shell-Skript dafür zu schreiben.

Im Office-365-Hilfeforum beklagten sich auch schon andere Tester über dieses Prozedere. Nachdem Microsoft auf Anfrage zunächst angab, dass lediglich in der Enterprise-Version per Remote-Power-Shell ein Import möglich sei, steht inzwischen auch in den Small-Business-Plänen dieser Lösungsweg offen. Zufriedenstellen dürfte das dennoch die wenigsten Nutzer aus der angepeilten Zielgruppe, da hier die Neigung zu Scriping-Basteleien gering sein dürfte.

Eine weitere Beschwerde im Forum bezieht sich auf die Integration externer POP- und IMAP-Konten. In der Exchange-Online-Beta dauere es eine Stunde, bis solche Konten abgerufen werden. Probleme gibt es offenbar auch bei der Synchronisation gewisser Aufgaben mit Windows Mobile/Active Sync.

Was Burns ebenfalls nervte war die Integration von Office 365 mit Websites bei externen Providern. Trotz der von Microsoft bereitgestellten Beschreibung brauchte er Stunden, um zu einer Lösung zu kommen. Trotz dieser Probleme im Betabetrieb äußerte sich Burns im großen und Ganzen aber zufrieden mit der Cloud-Suite. Spannend wird es also ab 28. Juni, wenn dann großer Anzahl neue Anwender mit Office 365 arbeiten werden.

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