Aufgabenverwaltung: Microsoft integriert To Do in Outlook

Auch beim Thema Aufgabenverwaltung hat Microsoft mehrere Eisen im Feuer. To Do war anfangs nur eine kleine App, doch nun erfolgt die Integration in Outlook, und damit beginnt ein neues Kapitel beim Aufgabenmanagement.

Nachdem die Eigenentwicklung To Do zunächst nur eine rudimentäre App war, übernahm Microsoft 2015 das populäre deutsche Wunderlist. In der Folgezeit wurde To Do massiv ausgebaut, während Wunderlist 2019 eingestellt wurde.

Die App gibt es in Varianten als Web-App, für Windows, Android und iOS. Schon bisher synchronisierte To Do seine Aufgaben mit der Online-Version von Outlook. Voraussetzung war lediglich, dass sich der Benutzer mit dem gleichen Microsoft-Konto angemeldet hatte.

Die in Windows enthaltene App To Do orientiert sich im Design noch an dem eingestellten Programm Wunderlist.

Neu ist jetzt die vollständige Integration in Outlook für Windows, wie Microsoft meldet. Aktuell läuft noch der Beta-Test, aber ab der Outlook-Version 2207 soll die Integration vollzogen sein. Dann ist To Do fester Bestandteil des Desktop-Clients für Outlook und lässt sich über die Symbolleiste auf der linken Seite starten. Das Design orientiert sich am nüchternen Stil des E-Mail-Programms, von Wunderlist ist nichts mehr zu sehen.

Der neue Aufgabenplaner übernimmt das Icon von To Do in die Symbolleiste von Outlook. Über die endgültige Funktionalität ist noch wenig bekannt.

Genau wie die anderen Teilbereiche von Outlook ist auch To Do in der Lage, mehrere Konten zu verwalten. Noch läuft das Tool parallel zur altbekannten Aufgabenverwaltung von Outlook. In den Screenshots der Microsoft-Ankündigung ist aber zu sehen, dass es den bisherigen Aufgaben-Abschnitt von Outlook ersetzen wird. Das wäre auch ein logischer Schritt, denn ein paralleler Betrieb von zwei Werkzeugen zur Aufgabenverwaltung ergibt auf Dauer wenig Sinn.

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