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Forrester-Studie zu Sharepoint-Perspektiven: “Etabliert bei Content-Collaboration, aber auch enttäuschte Erwartungen”

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Forrester-Sharepoint-Studie - IT-Zufriedenheit deutlich höher als Business-ZufriedenheitForrester hat im Rahmen einer aktuellen Studie 153 IT-Entscheider ausführlich zu ihren Erfahrungen, Einschätzungen und Perspektiven im Umgang mit Sharepoint befragt. Heraus kam dabei ein facettenreiches Bild über den Status-Quo im aktuellen Unternehmenseinsatz. Zu den zentralen Erkenntnissen zählt, dass Sharepoint in Kernbereichen wie Content und Collaboration weiterhin wächst. Andererseits muss Microsoft aber in den erweiterten und neuen Funktionsbereichen gründliche Überzeugungsarbeit leisten, um die Kunden weiterhin bei der Stange zu halten und die hohen Kosten zu rechtfertigen. Insbesondere bei der Benutzerzufriedenheit und dem Funktionsumfang gab es deutliche Kritik von den Kunden.

Die beiden Autoren der Studie, Rob Koplowitz und John R. Rymer, stellen zunächst einmal fest, dass sich Sharepoint inzwischen auch in kleinen und mittleren Unternehmen gut etablieren kann. So kamen immerhin 14 Prozent der Befragten aus Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern, während die Größenordnung von 1000 bis 4999 Mitarbeiter mit 22 Prozent am stärksten vertreten war.

Portale, Collaboration und Content-Managmement dominieren weiterhin

Zunächst fragten die Analysten die aktuellen Einsatzgebiete von Sharepoint ab. Wie erwartet stehen Portale und Intranet ganz oben, vor den Themen Collaboration und Content-Management. Social Networking und Business Intelligence hingegen spielen nach wie vor die geringste Rolle, wobei im letzten Jahr das Interesse an Social deutlich zunahm.

Was die verwendeten Sharepoint-Versionen betrifft, hat sich bei den Teilnehmern der Studie von 2011 auf 2012 das Blatt zugunsten von Sharepoint 2010 gewendet; dessen Einsatzgrad liegt dort inzwischen bei 81 Prozent. Interessant ist auch das große Interesse am neuen Sharepoint 2013, den 85 Prozent innerhalb der nächsten zwei Jahre einsetzen wollen.

Unzufriedenheit mit User-Experience und unerfüllte Erwartungen

Forrester-Sharepoint-Studie - Teilweise enttäuschte Erwartungen bei Verbreitug und AkzeptanzDie Forrester-Untersuchung führt aber auch deutliche Kritikpunkte auf, etwa zur Frage, wo Sharepoint die Erwartungen der Anwender nicht erfüllt. Mehr als die Hälfte der Befragten sind weder mit dem Verbreitungsgrad von Sharepoint-Lösungen noch mit dem Bedienkomfort zufrieden, wie aus der Grafik links hervorgeht.

Auch in Punkto “Erfüllung der Management-Erwartungen” hält das Forrester-Papier wenig schmeichelhaftes bereit. Hier wurden zwei Perspektiven gegenübergestellt – nämlich inwieweit Sharepoint einerseits die Erwartungen der IT-Entscheider befriedigt, andererseits die Erwartungen der Geschäftsentscheider. Die Erwartungen der beiden Lager klaffen deutlich auseinander: Während von den IT-Chefs 73 Prozent die in Sharepoint gesetzten Erwartungen als als erfüllt betrachten, stimmen dem aus dem Business-Management nur 62 Prozent zu.

Cloud und Yammer als mögliche Alternativen

Forrester liefert zum Schluss einige Empfehlungen für Anwenderunternehmen. So sollten sich beispielsweise Unternehmen, die nur auf Dokumentenzusammenarbeit abzielen, nach günstigeren Cloud-Alternatvien wie Office 365 umsehen. Wenn es darum geht, eine Social-Business-Lösung einzuführen, lautet die Forrester-Empfehlung, nicht auf die Sharepoint-eigenen, sondern auf die Yammer-Funktionen zu setzen, da Microsoft zukünftig alles auf diese Plattform setzen werde.

Auch für Microsoft haben die Autoren einige Ratschläge übrig. So halten sie es trotz des hohen Verbreitungsgrades nicht für ausgemacht, dass die Unternehmen in den Bereichen Social Networking, Web Content und Content-Bereitstellung weiterhin auf Sharepoint setzen, da der Markt hier etliche Alternativen biete. Um weiterhin vorne mit dabei zu sein, sollte Microsoft Sharepoint als Cloud-Plattform vorantreiben und auch die diversen Usability-Baustellen konsequent beseitigen.

Studie zum Download:

Die komplette Studie mit dem Titel SharePoint Enters Its Awkward Teenage Years – Customer Struggles With Social, Cloud, And Mobile Signal A Transition ist für 499 Dollar bei Forrester zu erwerben.

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