mbuf zum Datenschutzproblem Office-Telemetrie: „Auch für Deutsche Anwender stellen sich kritische Fragen“

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Im November veröffentlichte die holländische Regierung ein Gutachten, dem zufolge Microsoft über die Office-Telemetrie sensible Daten erfasse und in den USA speichere. Unter anderem fand man darin auch Anwenderdaten, was hinsichtlich der europäischen Datenschutzgesetze kritisch zu bewerten sei. Nach Bekanntwerden des Falls wurde man auch beim deutschen Microsoft-Anwenderverband mbuf hellhörig und bat Microsoft Deutschland um Aufklärung.

Ralph Alkemade, mbuf-Vorstandssprecher: „Als Anwenderverband warten wir noch auf konkrete Informationen, auch in Richtung Änderungen bei den Produkten.“

Nachdem das wenig schmeichelhafte Gutachten bekannt wurde, sicherte Microsoft der deutschen Anwenderorganisation zu, dass man den Bericht der holländischen Regierung analysieren werde und dazu auch zeitnah Zwischenergebnissen veröffentlichen werde. Noch stehen jedoch konkrete Informationen dazu aus, sagt , mbuf-Vorstandssprecher Ralph Alkemade: „Es gibt zwar ein technisches Papier dazu mit Fragen und Antworten, und ein Whitepaper ist angekündigt, wir kennen jedoch noch keinen Veröffentlichungstermin.“ Auch auf die Frage, ob die Produkte nun entsprechend überarbeitet werden, und ob die holländische Regierung eine eigene angepasste Version erhalten werde, kam bisher keine Reaktion.

Weitere Infos:

Ausführlichere Details zum Telemetrie-Fall, auch mit Informationen zum Thema Windows-Telemetrie, sind im aktuellen mbuf-Newsletter Februar 2019 zu finden: http://mbuf.de/wp-content/uploads/mbuf-Newsletter-2019-02.pdf

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