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Microsoft baut Office Online (Office Web Apps) aus: Echte Echtzeit-Zusammenarbeit, Android-Unterstützung

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Office Web AppsMicrosoft rückt die Browser-Apps zunehmend ins Zentrum seiner Office-Strategie. Gestartet 2010 als leichtgewichtige Web-Add-Ons sollen Word, Powerpoint und Co. im Zuge der nächsten Update-Wellen zu vollwertigen Clients für die Erstellung von Inhalten heranwachsen. Ein neuer Blogpost, der die in den nächsten Monaten anstehenden Neuerungen vorstellt, formuliert auch die neue Multi-Plattform-Zielvorgabe: Anwender sollen mit den Office Web Apps zukünftig Dokumente uneingeschränkt erstellen und von jedem beliebigen Gerät aus gemeinsam bearbeiten können.

(Fast) volle Android-Tablet-Unterstützung angesagt

Bemerkenswert an der neuen Office-Meldung ist zunächst einmal die Ausweitung der Android-Unterstützung. Microsoft kann dieses rasant wachsende Tablet-Marktsegment offenbar nicht mehr länger auf die leichte Schulter nehmen und verspricht mit dem nächsten Update vollständige Editier-Funktionen über den mobilen Chrome-Browser. Bisher war Android nur rudimentär angebunden, der Fokus lag auf Windows 8 und iOS.

Endlich Echtzeit-Zusammmenarbeit – zunächt mit PowerPoint

Außerdem bohren die Redmonder die Funktionen für die gemeinsame Dokumentenbearbeitung kräftig auf. Dabei ist zunächst einmal festzustellen, dass die vollmundigen Versprechen in Sachen Collaboration bisher klar hinter den geschürten Erwartungen zurücklagen. Erst ließen nur einzelne Apps mehrere Benutzer gleichzeitig zu, dann konnten zwar über alle Apps hinweg mehrere Benutzer gleichzeitig auf Dokumente zugreifen, wobei die Übertragung der Änderungen bisher mit zeitlicher Verzögerung erfolgte. Mit der jetzt angekündigte Ausbaustufe kommt endlich eine Echtzeit-Zusammenarbeit, die dem Namen gerecht wird. Den Anfang macht dabei Powerpoint, wie im folgenden Video zu sehen ist. Nach Powerpoint werden auch alle anderen Office Web Apps Schritt für Schritt in Richtung Echtzeit getrimmt.

Klarere Office-Strategie

Mit der aktuellen Ankündigung klärt sich der Nebel um die künftige Office-Client-Strategie etwas auf. Microsoft ist offenbar fest entschlossen, die Office-Reichweite auch auf bisher nur halbherzig bis gar nicht unterstützte Plattformen auszuweiten, indem über den Browser bald umfangreichere Editierfunktionen zur Verfügung stehen werden. Was die Monetarisierung betrifft, haben die Redmonder mit Office 365 und Skydrive bereits entsprechende Grundlagen geschaffen, auf deren Basis wir vermutlich erweiterte Angebote sehen werden.

Weiterhin wird es sicherlich bevorzugte Plattformen geben, und die Differenzierung dürfte dabei über Apps wie Office MX erfolgen, die vermutlich im Herbst im Zuge des erwarteten Gemini-Updates kommen werden.

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