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Nachschlag von Axel Oppermann: “Microsoft, Partner & Kunden müssen Richtung Cloud, es gibt kein ‘weiter so’”

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Mit seinen polemisch zugespitzten Thesen über “Cloud-Verweigerer” im Microsoft-Partner-Umfeld (“Beerdigt die Toten”) hat Axel Oppermann in den letzten Tagen einige kontroverse Kommentare hier, auf Winfuture.de, über Facebook und Twitter provoziert. Um Missverständnisse auszuräumen und die Ernsthaftigkeit seines Anliegens zu verdeutlichen, legt er hier noch einmal mit einer ausführlichen Analyse der gesamten Marktsituation und den Konsequenzen daraus für Microsoft und die Partner nach. Ich picke vorab ein paar zentrale Aussagen heraus:

Für CIOs, die sich aus welchen Gründen auch immer gegen Cloud Computing entscheiden, kann es ein „weiter so“ nicht geben.

Länder wie Brasilien, die keine etablierten und mit einigen europäischen Märkten vergleichbaren IT-Strukturen oder Reifegrad haben, „saugen“ Cloud Lösungen von Google oder Microsoft quasi auf.

Die Relevanz der angestammten großen Märkte, die weit entwickelt sind, wie Deutschland, UK, Frankreich aber auch Japan, wird sich reduzieren. Dieser Fakt hat Auswirkungen auf die Investitionen seitens Microsoft in den Markt.

Microsoft investiert in Deutschland einen enormen – dreistelligen Millionenbetrag – in die Partnerlandschaft, um u.a. die Transformation in Richtung Cloud Services zu treiben. Zu den Maßnahmen zählen neben direkten monetären Größen insbesondere Schulungen und personelle Ressourcen.

Aktuell verdient der IT-Channel mit dem „klassischen“ Portfolio noch gutes Geld. Dies wird – im Microsoft-Umfeld – auch in dem kommenden drei bis fünf Jahren so bleiben. Dessen ungeachtet können bereits heute mit dem Thema Cloud und den o.g. Trend-Themen deutliche Umsätze und auch gute Margen erzielt werden.

Anwenderunternehmen, die nicht auf Cloud Computing in der aktuellen Form setzen wollen, und deren IT zu einem großen Teil auf Microsoft-Produkten fußt, müssen sich in den kommenden drei bis fünf Jahren nach anderen Lieferanten umschauen. Es ist von einer zunehmenden preislichen und lizenzrechtlichen Diskriminierung auszugehen.

Meinungsbeitrag von Axel Oppermann (Analyst)

Egal, in welcher Absicht etwas passiert ist, ob überhaupt irgendetwas mit Absicht passiert ist: Mein Artikel vom letzten Freitag über die Microsoft Partnerkonferenz hat dazu geführt, dass – im Kreis der Leser – teils kontrovers über das Thema Cloud Computing, die Rolle der „großen“ IT-Anbieter und die der Unternehmen aus dem IT-Channel diskutiert wird. Ob auf SharePoint360.de, auf Winfuture.de, über Twitter oder direkt per E-Mail. Die Meinungen gehen stark auseinander. Oftmals waren Kommentare durch den persönlichen Blickwinkel bzw. aus dem eigenen Nutzendenken geprägt. Positionen wurden untermauert und hinterfragt. Optionen wurden durchgespielt und Ideen ausgetauscht. Nicht ein dynamisches Ungeheuer namens Cloud Computing stand dabei im Blickpunkt, sondern mit Chancen, Risiken, Spaß und Angst. Es hat sich gezeigt, dass es nicht darum geht, allen zu gefallen, sondern Themen und Sachverhalte aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Ich bin für das offene Wort. Ein Jedermann hat seine berechtigten Argumente, Ängste, Wünsche oder Hoffnungen. Was wir brauchen ist ein Plädoyer für einen nutz- und sinnstiftenden Einsatz von IT – insbesondere Cloud-Lösungen – im Kontext unserer Wertegemeinschaft (Leitkultur) und den wirtschaftlichen Anforderungen

Bei allen Emotionen, persönlichen Interessen, der deutschen Brille oder anderen Bezugspunkten (Betrachtungsweisen) sollten immer noch die Tatsachen im Vordergrund der Diskussion stehen. Nachfolgend eine Auflistung ausgewählter Rahmenparameter – anschließend eine Bewertung im Kontext

· Grundsätzlich: Nahezu alle großen ITK-Anbieter – so auch Microsoft – bewegen sich mit großen Schritten in Richtung Cloud Computing. Sie entwickeln neue Geschäftsbereiche und -modelle. Auch wenn wir uns momentan noch gar nicht vorstellen können, wo wir in fünf Jahren stehen werden, weil uns die Dimensionen fehlen, den gegenwärtig enormen Umbruch beurteilen zu können, kann im Falle Microsoft davon auszugegangen werden, dass das Unternehmen in fünf Jahren mindestens 40 Prozent des Umsatzes mit Produkten oder Services generieren wird, welche vor vier Jahren in dieser Form noch nicht einmal auf dem Markt waren. Dieser Umsatz wird dann in Märkten erzielt werden, die heute im Vergleich mit Deutschland oder Europa noch unter ferner liefen liegen. Eine solche Entwicklung ist bei den Erträgen nicht zwingend zu erwarten, wird sich aber angleichen. Eine zentrale Grundlage dieser Produkte, Services oder Geschäftsmodelle werden abstrahierte IT-Infrastrukturen sein.

· Microsoft: Microsoft verdient gegenwärtig sein Geld maßgeblich durch den Verkauf von Business-Produktivitäts- und Betriebssystem-Software. In diesen entscheidenden Produktbereichen verliert Microsoft sowohl an Marktanteilen als auch an Marge. Im Bereich des Windows OS kann kurz- bis mittelfristig von einem Marktanteil (weltweit) von 70 Prozent ausgegangen werden. Langfristig (2018ff.) ist ein Marktanteil von 55 Prozent zu erwarten. Relevante Herausforderer sind Apple und Google – teilweise Linux. Die Operating Marge wird sich sicherlich auf einen Betrag von 50 bis 55 Prozent einpendeln. Gegebenenfalls kann hier eine Steigerung durch Pro-Lizenzierung im Business-Umfeld erfolgen.

Der Marktanteil von Office Lösungen wird sich (im Geschäftskundenumfeld) in den kommenden Jahren bei knapp unter 90 Prozent einpendeln. Die Marge wird sich deutlich reduzieren. Kommt es bei Office 365 abermals zu Preisanpassung nach unten, wird sich die Marge nochmals überdurchschnittlich reduzieren. Je nach Marktentwicklung kann von einer Operating Marge mutmaßlich von 40 bis 60 Prozent ausgegangen werden, (Anmerkung: Auf das Wachstum im Bereich der Office-Produktivitätslösungen sowie die Entwicklungen im Server-Bereich wird an dieser Stelle nicht eingegangen.)

Die Umsätze von Office und Windows OS – respektive die Produktbereiche – stehen dabei für ca. 50 Prozent des Aktienwerts (des Unternehmenswert) von Microsoft.

· Markt & Marktentwicklung: Server und Tools werden in den kommenden Jahren ein schrittweises Wachstum verzeichnen. Während die Margen von IaaS-Angeboten weiter unter Druck geraten, werden Services mit einer stärkeren Wertschöpfung, wie Platform as a Service (PaaS), höhere Margen und ein schnelleres Wachstum entwickeln. Auch Abomodelle, die nur in Teilen etwas mit Cloud Computing zu tun haben, werden ein überdurchschnittliches Wachstum erleben. Dieses Segment ist neben Wachstum und Marge insbesondere wegen der Implikationen auf andere Produktkategorien von besonderer Bedeutung.
Trotz einer kurzfristigen Konsolidierung des PC-Absatzes auf einem Niveau von weltweit 240 bis 250 Millionen Geräten, wird der Markt weiterhin unter großem Druck leiden. Mit sinkenden Marktanteilen in einem schwächelndem Markt sind die Auswirkungen auf Microsoft bereits jetzt extrem sichtbar: Während der Windows Pro OEM Umsatz im letzten Quartal (gegenüber dem Vorjahresquartal) um 6 Prozent gestiegen ist, reduzierte sich der Umsatz der „ehemaligen“ Windows Division um 20 Prozent.

Dagegen stieg im ersten Quartal des FY 2014 der Umsatz mit den Geschäftskunden (gegenüber dem gleichen Quartal im Vorjahr) um 10 Prozent, die Renewals der Volumenlizenzverträge konnte abermals gesteigert werden. Und auch die Umsätze mit Cloud Lösungen für Geschäftskunden wuchsen um über 100 Prozent

· Märkte: Ohne an dieser Stelle auf Hintergründe tiefer einzugehen, kann gesagt werden, dass diese Märkte andere Anforderungen auf die Versorgung mit IT haben. Dies trifft sowohl auf die Privatanwender zu, als auch auf Business-Kunden. Schon heute ist zu sehen, das Konsumenten in Indien, Afrika oder Asien nicht über den „klassischen“ PC sozialisiert werden, Länder wie Brasilien, die keine etablierten und mit einigen europäischen Märkten vergleichbaren IT-Strukturen oder Reifegrad haben, „saugen“ Cloud Lösungen von Google oder Microsoft quasi auf. Egal ob es sich um die BRIC-Staaten oder die Next Eleven Länder (Indonesien, Mexiko, Südkorea, Vietnam, etc.) handelt: die Musik wird in diesen Regionen spielen. Und dies nicht nur als Absatzmarkt, sondern vor allem bzgl. der Entwicklung neuer – und Weiterentwicklung bestehender – Wissens- und Produktionsstandorte.

Kurzum: Die Relevanz der angestammten großen Märkte, die weit entwickelt sind, wie Deutschland, UK, Frankreich aber auch Japan, wird sich reduzieren. Dieser Fakt hat Auswirkungen auf die Investitionen seitens Microsoft in den Markt.

(Anmerkung: Auf das Thema Piracy und Entwicklung neuer Märkte wird hier nicht eingegangen).

· Kunden und Kundenbindung: Durch smarte und geschickte Vertragswerke ist es Microsoft gelungen, die Kunden an der Vorfinanzierung neuer Technologien und Produkte direkt monetär zu beteiligen, sowie die Kunden an das Unternehmen zu binden. Die nackten Zahlen in der Bilanz spiegeln den Erfolg dieser Strategie wieder: 20,1 Milliarden US-Dollar werden aktuell (Q1-FY14) als sogenannte „unearned revenues“ ausgewiesen. Hierbei handelt es sich, grob gesagt, um Umsätze- oder Prämienbestandteile, die für Leistungen künftiger Perioden erhoben wurden. Zusätzlich wurden über ein Volumen von 21 Milliarden US-Dollar Verträge abgeschlossen, wo noch keine Rechnungsstellung erfolgt ist. Zum Vergleich: Im ersten Quartal des Geschäftsjahrs 2012 hatten die „unearned revenues“ ein Volumen von ca 15,6 Milliarden US-Dollar (Contracted not billed 18,5 Milliarden US-Dollar).

· (Geschäfts-)Kunden in Deutschland: Deutschland ist für Microsoft ein durchaus relevanter Markt. Auch wenn die Relevanz – bezogen auf den direkten im Land anfallenden Umsatz – zunehmend abnimmt. Dabei ist Deutschland nicht nur wichtig als Land für Deployments und für direkte Umsätze. Vielmehr ist Deutschland ein Markt, in dem Entscheidungen getroffen werden. So entscheiden Konzerne aus Deutschland (aber auch der Schweiz) über den weltweiten Einsatz von Software, Services und Hardware. Hier herrscht das Credo, „decide central – deploy local“. Es kann bereits heute davon ausgegangen werden, dass zumindest im Großkundengeschäft, jeder 2te Euro, der in Deutschland für Microsoft -Software (oder Service) ausgegeben wird, außerhalb Deutschlands – oder sogar Europas – konsumiert wird. Somit stehen die Entscheider in den „alten“ Märkten für den Aufbau neuer Märkte. Diese Rolle wird sich in den kommenden Jahren jedoch reduzieren und das lokale (native) Unternehmen in den zu entwickelnden Kundenmärkten an Relevanz gewinnen. Für den deutschen IT-Channel bedeutet diese Situation die Chance, aber auch den Zwang einer internationalen Expansion. Für Anbieter wie Microsoft bedeutet diese Situation, dass Präferenzen und Kaufentscheidungen in den etablierten Märkten mit den Anforderungen der Unternehmen (der Niederlassungen) in den neuen Märkten harmonisiert werden müssen, damit eine umfassende Allokation nicht behindert wird.

Die Adaption von Cloud Lösungen hängt hierzulande derer anderer europäischer Märkte und derer der Entwicklungsländer hinterher. Gründe hierfür sind mannigfach.

· Der IT-Channel in Deutschland und Microsoft: Nach eigenen Angaben hat Microsoft in Deutschland über 38.000 und innerhalb der letzten 12 Monate haben 1.500 Partner in Deutschland mindestens eine Office 365 Lizenz verkauft.

Microsoft investiert in Deutschland einen enormen – dreistelligen Millionenbetrag – in die Partnerlandschaft, um u.a. die Transformation in Richtung Cloud Services zu treiben. Zu den Maßnahmen zählen neben direkten monetären Größen insbesondere Schulungen und personelle Ressourcen. Insgesamt hat Microsoft in Deutschland tausende Unternehmen aus dem Channel umfassend unterstützt.

Realitäten

 

· Microsoft verliert Marge und Marktanteile in relevanten Produktbereichen und Märkten.

· Auch aus diesem Grund müssen neue Produktbereiche und Darreichungsformen etabliert werden. Insbesondere solche, die den Umsatz in entwickelten Märkten durch Kundenbindung und Erträge sichern, dabei gleichzeitig die neuen Märkte entwickeln. Ziel sind Dauerschuldverhältnisse.

· Umsätze können im Kontext der Trends Mobile Internet, Cloud Computing, Big Data/Machine Learning und Social erzielt werden,

· Jedes Unternehmen arbeitet in einer Branche (Industrie), die aufgrund des Zusammenspiels der Wettbewerber sowie der existierenden Wertschöpfungskette nach einer herrschenden Struktur funktionieren. Dies gilt auch für den IT-Channel. Veränderungen müssen adaptiert werden – oder eben auch nicht. Es obliegt jedem selbst.

· Aktuell verdient der IT-Channel mit dem „klassischen“ Portfolio noch gutes Geld. Dies wird – im Microsoft-Umfeld – auch in dem kommenden drei bis fünf Jahren so bleiben. Dessen ungeachtet können bereits heute mit dem Thema Cloud und den o.g. Trend-Themen deutliche Umsätze und auch gute Margen erzielt werden.

· Microsoft hilft, aus eigenem Interesse, seinen Partnern die Transformation in ein neues Geschäftsmodell abzubilden.

· Ein Ökosystem wie Microsoft benötigt neue/andere Partner, um die eigenen Ziele zu erreichen. Hierzu zählen auch Unternehmen, die aktuell dem IT-Channel nicht zuzurechnen sind.

· Anwenderunternehmen, die nicht auf Cloud Computing in der aktuellen Form setzen wollen, und deren IT zu einem großen Teil auf Microsoft-Produkten fußt, müssen sich in den kommenden drei bis fünf Jahren nach anderen Lieferanten umschauen. Es ist von einer zunehmenden preislichen und lizenzrechtlichen Diskriminierung auszugehen.

· Unabhängig davon, ob sich ein CIO für oder gegen Cloud Computing als einen zentralen Teil seiner Unternehmens-IT ausspricht, bedarf es einer umfassenden Strategie. Dies gilt insbesondere für Unternehmen, die weiterhin ihrem „klassischen“ IT-Betrieb – dem Client-Server-Modell – folgen wollen. Für sie wird es zunehmend schwierig, bedarfsgerecht und zukunftssicher Informationstechnologie wie Hardware, Software oder auch IT-Dienstleistungen zu beziehen. Dies wird insbesondere dann sichtbar, wenn die Produktplanungen (Roadmaps) der großen Anbieter genauer betrachtet werden. Noch dramatischer wird die Situation für diese IT-Verantwortlichen, wenn sie sich die sich ändernden Nutzungsrechte für Software oder die sich immer weiter öffnende Schere zwischen Preisen für „klassische“ Beschaffungsmodelle und Cloud-Lösungen veranschaulichen. Es ist eher die Regel als die Ausnahme, dass Hersteller ihren Cloud-Angeboten umfassendere Nutzungsrechte einräumen, als es bei den On-Premise-Lizenzen der Fall ist. Auch ist zu erkennen, dass die Lizenzpreise für Datenbanklösungen oder Server-Lösungen steigen, während sich die Preise für Rechenleistung & Co. aus der Cloud weiter reduzieren.

· Für CIOs, die sich aus welchen Gründen auch immer gegen Cloud Computing entscheiden, kann es ein „weiter so“ nicht geben. Auch wer beim klassischen Client-Server-Modell verharrt, eigene Service- und Support-Abteilungen betreibt und sogar ausbaut oder den Betrieb eigener Rechenzentren – respektive etablierte Sourcing-Modelle – forciert, muss in Bewegung bleiben. Die Abläufe und IT-Organisation müssen optimiert werden. Sie müssen sich mit denen moderner IT-Fabriken messen lassen. Stundenlanges „Betanken“ von Clients, tagelanges Aufsetzen von Servern oder wochenlanges Bauen von Images wird nicht mehr tragbar sein. Diese Unternehmens-IT ist gezwungen, sich mit den Gepflogenheiten globaler IT-Konzerne zu messen. Insbesondere für mittelständische Unternehmen ein schweres Unterfangen. Gerade hier wird IT oftmals nicht als Produktionsfaktor verstanden.

· Spätestens in zwei bis drei Jahren werden diese Unternehmen Probleme mit ihrer Budget-Planung bekommen. Bereits heute erhöhen die führenden Anbieter von Business-IT die Preise für Software oder Nutzungsrechte beinahe willkürlich. Anstiege von über 30 Prozent über Produktgenerationen hinweg sind keine Seltenheit. Nutzungsrechte werden immer stärker gekoppelt. Dies treibt die Kosten. Bei Planungen kann zunehmend nicht mehr auf Erfahrungswerte zurückgegriffen werden.

· IT-Dienstleister standardisieren – ganz dem Ruf der IT-Fabrik und Cloud folgend – ihre Services. Sollte dies einer breiten Masse an Dienstleistern in den kommenden zwei bis vier Jahren gelingen, werden Services, die nicht der dann gültigen Norm entsprechen preislich diskriminiert – also stark verteuert.

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Anmerkungen: Mit diesen Ausführungen nehme ich gezielt eine Gegenposition zu vielen im Channel und bei Anwenderunternehmen geführten Diskussionen ein. Diese sollen weitere wichtige Ansatzpunkte im Rahmen der Diskussionen liefern Obenstehende Ausführungen sind regelmäßig verkürzt dargestellte Zusammenhänge. Umfassendere Ausführungen können nachgelesen werden.

Als Hintergrund kann ich noch folgende Artikel empfehlen

· Handelsblatt (online) Cloud Computing – Die „Blutspur“ der Marktwirtschaft http://bit.ly/axelopp3

· Blog: Wer nicht in die Cloud will, sollte sich warm anziehen – bzw.: Wenn du die Absicht hast, dich nicht zu erneuern, tu es trotzdem jeden Tag http://bit.ly/axelopp4

· Handelsblatt (online): : Die Großbaustelle Microsoft http://bit.ly/axelopp2

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Wolfgang Miedl

Wolfgang Miedl ist der Gründer von SharePoint360.de. Als Fachautor und Analyst ist er seit über 20 Jahren für große Unternehmen mit Arbeitsplatz- und Collaboration-Themen im Microsoft-Umfeld tätig. Gemeinsam mit Prof. Arno Hitzges von der HDM Stuttgart hat er die vielbeachtete SharePoint Anwenderstudie 2016 herausgebracht.
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Harald Witte
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Harald Witte
Da war der gute Herr Oppermann also auf einem Analystenbriefing in Redmond (oder doch nur in Unterschleißheim?) und läßt anschließend tiefer in die gegenwärtig teilweise wohl etwas angeschlagene Psyche seines Gastgebers schauen, als diesem wohl lieb sein dürfte. Kunden sollen mit erhöhten Lizenzforderungen und Funktionseinschränkungen ‚bestraft‘ werden, wenn sie nicht kujrzfristig der aktuellen Vision von Microsoft folgen. Vielleicht ist das wirklich eine offiziöse Aussage. Wenn ja, dann stehen diesem Unternehmen noch ein paar interessante Tage bevor. Als ITler sind wir Dienstleister unserer Anwender. Die formulieren ihre Anforderungen und wir sollten uns im Wettbewerb bemühen, diese funktiosngerecht und kostengünstig zu erfüllen. So etwas alle 10 Jahre stehen einmal größere strukturelle Umbrüche im Raum (der Fachmann sagt ‚Paradigmenwechsel‘). Aber welche dieser Umbrüche am Horizont zu welchem Zeitpunkt dann auch wirklich so stattfinden wie erwartet und welche Alternativen ein paar Jahre später wirklich Marktstandard geworden sind, das wissen wir alle erst hinterher. In… Read more »
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