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SharePoint 2016: So beurteilen neun Experten den neuen Server

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CMSwireDas Magazin CMSWire hat nach der Premiere von SharePoint 2016 neun Experten aus dem Microsoft-Partnerumfeld befragt, was sie vom Jahrgang 2016 halten. Hier kurz zusammengefasst die Fazits:

 

Sharepoint 2016-Bewertungen aus der Community

1. Christian Buckley, Beezy

TwitterProfile (5)„Neben den zweifellos nützlichen Verbesserungen beim Benutzererlebnis ragen zwei Dinge heraus: Das SharePoint Framework und die neuen Publiziermöglichkeiten. Mit dem Framework öffnet Microsoft SharePoint für die Entwicklungstools und Methoden, die bereits viele Unternehmen nutzen. Damit kehrt man möglicherweise auch den Trend der letzten Jahre um, dass SharePoint als zu rigide und unflexibel für Individualentwicklung eingestuft wurde. Mit der neuen “Authoring Experience” liefert SharePoint ein mächtiges Set an Editier-Werkzeugen zum Publizieren im Web, ähnlich, wie das Medium oder Wix bieten.”

2. Simon de Baene, Sharegate

TwitterProfile (1)

SharePoint dürfte die Lösung gegen Schatten-IT sein.
“Unternehmen kämpfen mit der Schatten-IT, weil die Mitarbeiter einfach Online gehen und Aufgaben erledigen können. SharePoint dürfte die Lösung sein, um sie in einer gemanagten Umgebung zu halten. Mit einer Mobile-App, die mehr kann als nur Content zu konsumieren, Flow, das uns über SharePoint hinaus hilft, Prozesse zu automatisieren, und der neuen Team-Site gibt es einiges, was gefällt.”

3. Debbie Ireland, ShareThePoint

TwitterProfile (1)“Zunächst vereinfacht die Umbenennung von ‘Sites’ im Startmenü in ‘SharePoint’ die Arbeit der Anwender, ebenso hilft das Favoriten-Tab, SharePoint-Sites besser zu finden. Die neue Gestaltung der Listen ohne Ribbon und Top-Navigation macht die Navigation durchgängiger.

4. Alex Gorbansky, Docurated

TwitterProfile (2)

Microsoft hat zwar die Grenzen des eingezäunten Areals erweitert, aber SharePoint bleibt eine eingezäunte Umgebung.
“Microsoft geht in die richtige Richtung, aber löst nur Probleme von gestern, ohne die heutigen Content-Herausforderungen der Unternehmen zu adressieren. Heutzutage wird Content an vielen Plätzen wie Box, Google Drive, File Shares, Dropbox, Confluence und E-Mail abgelegt. Die Landschaft ist also sehr heterogen, und Microsoft hat zwar die Grenzen des eingezäunten Areals erweitert, aber es bleibt eine eingezäunte Umgebung.

Die Tatsache, dass Content außerhalb der Reichweite von SharePoint auch weiterhin existiert, bedeutet, dass SharePoint die Content-Herausforderungen der Unternehmen nicht lösen kann. Die Anwender benötigen dazu heterogene Lösungen, die Silo-übergreifend alle Content-Systeme erreichen.”

5. David Lavenda, harmon.ie

TwitterProfile (3)

SharePoint adressiert immer noch nicht die Herausforderung, die Nutzer in typischen Arbeitssituationen zu unterstützen.
“Historisch betrachtet orientierte sich SharePoint immer an IT-Professionals, aber jetzt werden auch Entscheider und Fachbereiche stärker angesprochen. Allerdings adressiert SharePoint immer noch nicht die Herausforderung, die Nutzer in typischen Arbeitssituationen zu unterstützen. Beispielsweise E-Mails und Dokumente zu kategorisieren und hochzuladen, egal, ob es sich um SharePoint Online oder On-Premises handelt.

Zum einen sind solche Inhalte in unterschiedlichen Repositories gespeichert (SharePoint und Exchange), obwohl sie ähnliche Geschäftsinformationen enthalten. Somit bleibt die Aufgabe bei Partnern, SharePoint nutzeradäquat zu machen und so die Akzptanz in den Unternehmen zu steigern.”

6. Adam Levithan, Metalogix

TwitterProfile (4)“Die Ankündigung, SharePoint 2016 mit Feature-Packs in der Zukunft schrittweise zu aktualisieren gibt den OnPremises-Kunden die Möglichkeit, das Tempo der Anpassung selber zu bestimmen.”

7. John Peluso, Avepoint

TwitterProfile (8)“Microsoft hat einige spannende Neuheiten vorgestellt, aber sie haben vor allem gezeigt, dass sie alle Funktionen selbst für Einsteiger ohne große Bedienhürden verständlich präsentieren. So wird SharePoint wieder ein agiles Collaboration-Tool. Das neue Entwicklungsmodell hilft Drittanbietern, sich nahtlos in das vorgegebene Benutzererlebnis einzuklinken.

8.  Aidan Simister, Lepide

TwitterProfile (7)

Dokumente von OneDrive auf SharePoint zu verschieben ist ein großer Fortschritt
“Die Kernaufgabe von SharePoint ist, das Bearbeiten und Bereitstellen von Dokumenten einfach zu machen, und hier scheint Microsoft weitergekommen zu sein.  Unter anderem ist die Möglichkeit, Dokumente von OneDrive auf SharePoint zu verschieben, ein großer Fortschritt, um Versionierungsprobleme zu vermeiden.”

9. Oliver Wirkus, Softlanding

TwitterProfile (6)“Die strukturierte Navigation in SharePoint wird sich dramatisch verändern, und wir der der neuen SharePoint-App ähneln. Die Anwender werden eine Liste mit Kacheln bekommen, klassische SharePoint-Bibliotheken werden in OneDrive integriert und die Bedeutung der SharePoint-Suche wird gesteigert, indem der Office Graph eingebunden wird. SharePoint wird sich auch stärker in Richtung mobiler Team-Zusammenarbeit bewegen.”

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