Teams-Anwesenheits-Status immer auf grün halten, ausschalten oder mit Tool vortäuschen

Der Anwesenheitsstatus in Teams wird automatisch auf abwesend geschaltet (auf das gelbe Symbol), wenn Sie länger als fünf Minuten inaktiv waren oder Ihr Computer gesperrt ist. Diese Verfügbarkeitsanzeige erscheint grundsätzlich praktisch bei Home-Office und verteilter Online-Zusammenarbeit. Allerdings gibt es Gründe dafür, dass Benutzer in Teams grün bleiben und ihren Status als verfügbar markiert haben wollen. Erfahren Sie hier, wie Sie den Farbstatus manuell beeinflussen, oder mit Zusatz-Tools die Abwesenheit deaktivieren .

Teams-Status-Symbole leben Benutzeraktivität offen

Wenn Teams grün bleiben soll
Der Status von Teams springt nach fünf Minuten Inaktivität automatisch auf orange.

Teams zeigt wie andere Microsoft 365-Apps den An- beziehungsweise Abwesenheitsstatus der Benutzer mit einer Ampelmarkierung grün, gelb/orange oder rot an. Damit können alle anderen Kontakte jederzeit sehen, ob jemand verfügbar, abwesend oder offline ist.

Im Hintergrund stellt Teams den Status automatisch auf orange (abwesend), wenn Sie länger als 5 Minuten nicht am PC sind. Auch wenn der Rechner gesperrt ist, oder er in den Ruhemodus wechselt, erscheint die Statusmeldung „abwesend“.

Die orangene Abwesenheits-Markierung ist in vielen Fällen sinnvoll, kann aber auch kontraproduktiv oder auch unerwünscht sein. So könnte sie beispielsweise den Eindruck vermitteln, dass jemand mit anderen Dingen als der Arbeit beschäftigt ist. Dabei bespricht der Mitarbeiter eventuell gerade etwas mit Kollegen, oder liest ausgedruckte Dokumente.

1. In Teams den Status komplett verbergen

Teams selber bietet keine Option, um die automatische Statusänderung abzustellen. Als Behelf bietet sich die Möglichkeit an, die Anwesenheitsanzeige in Teams dauerhaft zu verbergen:

Klicken Sie dazu einfach in den Statuseinstellungen auf Als offline anzeigen. Nun kann niemand mehr erkennen, ob Sie on- oder offline sind, und ob Sie gerade in der Team-App arbeiten.

2. Wie Teams grün bleiben kann: Trick mit Mauszeiger-App

Je nach Arbeitsumgebung kann der Status ‚abwesend‘ allerdings oft nicht erwünscht sein. Viele Nutzer dürften eine dauerhaft grüne Anzeige für ‚anwesend‘ bevorzugen. Als simples, im Hintergrund laufendes Tool bietet sich für diesen Zweck Move Mouse aus dem Microsoft Store an.

Move Mouse erzeugt in definierten Zeitabständen eine kurze Bewegung des Mauszeigers, und simuliert damit einen aktiven Benutzer am Gerät. Der Teams-Status bleibt damit immer grün.

Die App bietet viele Einstellungen, um zum Beispiel über Appearance das eher störende Interface auszublenden und nur noch ein Mini-Icon rechts unten im System-Tray zu zeigen.

Teams Abwesenheit einstellen

3. Aktiven PC oder User simulieren mit Caffeine-App

Um eine allgemeine Aktivität am PC zu simulieren, unabhängig von der Maus, lässt sich das kleine kostenlose Tool Caffeine verwenden. Es simuliert im Hintergrund unterschiedliche Tastatureingaben, die allerdings keinerlei Einfluss auf Windows oder laufende Apps nehmen.

Gegenüber anderen Tools wie Move Mouse hat es noch den Vorteil, dass es nicht installiert werden muss und am System auch keine Spuren hinterlässt.

Das kostenlose Tool Caffeine simuliert Tastatureingaben und täuscht so Windows und laufenden Apps vor, dass der Benutzer aktiv ist.

4. Externe Tools wie Teams Status Holder

Eine individuelle Konfiguration des Anwesenheitsstatus ermöglichen Tools wie der Status Holder für Windows.

Alternativ dazu gibt es auch einige Tools, mit denen Sie Ihren Status dauerhaft auf verfügbar halten können. Eines davon ist beispielsweise der kostenlose Status Holder für Windows. Beim Start des Status Holders wird der Online-Status von Teams immer auf „verfügbar“ gestellt und der Status abwesend verhindert.

wm@sharepoin

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4 Comments

    1. Dieser Tipp hat offenbar mal funktioniert und kursiert weiterhin im Web. Geht aber offenbar nicht mehr, mit keiner der vielen verfügbaren analogen Uhren.
      Besser ist ein Tool zum simulieren von Mausbewegungen wie Move Mouse. Ist oben im Text aktualisiert.

  1. Da hat der Autor wohl etwas missverstanden. Nicht der Mauszeiger soll auf dem Bildschirm auf eine analoge ihr Zeigen, sondern, die Maus vor dem PC, also der Abtastungslaser unter der Maus, soll auf eine analoge Uhr gebracht werden. Jedes Mal wenn dann also der Zeiger der Uhr am Laser der Maus vorbei kommt, wird dem Laser eine Bewegen der Maus vermittelt. Dies sorgt für eine Bewegung des Mauszeigers auf dem Bildschirm und somit für den gewünschten Effekt dem PC Aktivität zu suggerieren.

    1. Danke für den Hinweis! Darauf muss man aber auch erst mal kommen, oder was genau versteht man heutzutage unter einer analogen Uhr? 😅 Ist wohl so wie mit den verschiedenen Bedeutungen von „Maus“.