Teams-Update bringt Abschaltfunktion für die eigene Videoansicht in Besprechungen

Microsoft hat ein paar neue Funktionen angekündigt, mit denen die Darstellung von Videokonferenzen modifiziert werden kann. Unter anderem bietet es den Benutzern die Möglichkeit, ihre eigene Videoansicht abzuschalten. Damit soll eine bisher unterschätze Ablenkung oder Beeinträchtigung der User beseitigt werden.

Eine der Neuerungen erweitert die Spotlight-Funktion bei Online-Besprechungen. Bisher konnte der Initiator einer Besprechung die Video-Fenster bestimmte Teilnehmer fixieren. Jetzt sind auch einzelne Teilnehmer in der Lage, ihr eigenes Video auf der Bühne anzupinnen.

Als weitere Änderung kommt eine Option, die es den Nutzern ermöglicht, die eigene Video-Ansicht während einer Besprechungen auszublenden. Eine solche Möglichkeit wird schon länger von vielen Nutzern gefordert, auf Microsoft Uservoice gibt es dazu eine eigenen Abstimmung unter dem Titel „Move or turn-off selfview in a Teams Meetings“.

„Psychische Probleme durch ständiges Selbstbetrachtung“

In der Vergangenheit tauchten immer wieder Berichte auf, wonach sich viele Nutzer von ihren eigenen Ansichten gestört fühlen oder durch dauernde Selbstbeobachtung sogar ermüden. Laut einer amerikanischen Studie soll die massenhafte Nutzung von Video-Konferenzen sogar zu einer auffallenden Häufung von bestimmten psychischen Problemen führen. „Eine überdurchschnittliche Nutzung von Zoom kann einer übertriebene selbstkritische Reaktion hervorrufen.“ Auch eine Art Burnout durch ständiges Betrachten des eigenen Streams soll sich häufen.

Laut der Microsoft 365-Roadmap kommen diese neuen Funktionen im November.

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