Überblick Teams-Apps: Diese vier Typen gibt es

Wie SharePoint und viele andere Kollaborations-Plattformen bietet auch Microsoft Teams die Möglichkeit, über Apps zusätzliche Funktionen zu integrieren. In diesem Artikel erfahren Sie, welche vier Arten von Apps es für Teams gibt.

Microsoft Teams hat sich zu einem zentralen Knotenpunkt für die Zusammenarbeit in Unternehmen entwickelt. Neben den Kernfunktionen bietet die Plattform eine breite Palette von Apps, die Teams-Anwender dabei unterstützen, effizienter zu arbeiten, Prozesse zu automatisieren und die Produktivität zu steigern.

Grundsätzlich gibt es für Teams verschiedene Typen von Apps. Vier Arten von Apps lassen sich dabei unterscheiden: 1. Haupt-Apps, die Teil von Teams sind; 2. Andere Apps, die von Microsoft erstellt wurden; 3. Drittanbieter-Apps , die von Partnern entwickelt wurden, und 4. Benutzerdefinierte Apps, die von einer Organisation erstellt wurden.

1. Integrierte Haupt-Apps

Teams-Funktionen wie Aktivitätsfeed, Teams, Chat, Kalender, Anrufe, Dateien und Aufgaben sind standardmäßig in das Teams-Programm integriert und dort verfügbar. Als Administrator können Sie dieses Standardverhalten mit Setup-Richtlinien ändern.

Funktionen wie Chat, Kalender, Anrufe und Dateien sind standardmäßig in Teams integriert

2. Von Microsoft erstellte Apps

Microsoft stellt selbst viele Apps zur Verbesserung der Produktivität und Zusammenarbeit bereit. Dazu gehören Apps für Listen, Aufgaben, Lob, Genehmigungen und mehr. Diese Apps sind nicht direkt integriert sondern müssen von Hand aufgenommen werden.

Es ist empfehlenswert, die von Teams vorgeschlagenen Apps wie Planner in Ihre erstmalige Teams-Bereitstellung mit aufzunehmen. Eine Liste der von Microsoft erstellten Apps finden Sie hier.

Die Liste der von Microsoft erstellten Teams-Apps.

3. Apps von Drittanbietern

Neben den Microsoft-Apps lassen sich Apps von Drittanbietern nutzen. Diese Apps werden von unabhängigen Entwicklern im Teams Store bereitgestellt. Sorgen um Sicherheit oder Funktionalität muss man sich nicht machen. Bevor diese Apps im Teams Store verfügbar sind werden aufwendige manuelle und automatisierte Tests durchgeführt.

Apps von Drittanbietern in Microsoft Teams werden aber nicht von Microsoft kontrolliert. Sie gehören nicht zu Microsoft, und sie unterliegen nicht dem Microsoft Online-Abonnementvertrag. Die Nutzung jeder Drittanbieter-App unterliegt den Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen dieser App. Im Teams Admin Center können Sie App-Berechtigungen, Datenschutzbestimmungen und Nutzungsbedingungen überprüfen, bevor Sie die Verwendung zulassen.

Im Teams Store lassen sich Apps von Drittanbietern suchen.

4. Benutzerdefinierte Apps

Benutzerdefinierte oder branchenspezifische Apps werden speziell für die interne Verwendung in einer Organisation oder in einer bestimmten Branche entwickelt. Sie bieten maßgeschneiderte Lösungen für spezifische Anforderungen. Um solche spezifischen Anforderungen zu erfüllen kann jedes Unternehmen die Entwicklung solcher Apps beauftragen.

Mithilfe der Integration von Microsoft Teams mit der Microsoft Power Platform können Entwickler in ihrer Organisation schnell benutzerdefinierte Low-Code-Lösungen erstellen. Die Freigabe und Nutzung kann entweder für die gesamte Organisation oder für bestimmte Benutzergruppen gesteuert werden.

Sobald ein Administrator die Verwendung benutzerdefinierter Apps genehmigt hat, können Benutzer diese im Teams Store unter „Für Ihre Organisation erstellt“ im linken Navigationsbereich finden. Weitere Informationen finden Sie unter Verstehen und Verwalten von benutzerdefinierten Apps.

Nachdem Sie eine benutzerdefinierte App bereitgestellt haben, finden die zulässigen Benutzer sie im Microsoft Teams-Store im Abschnitt „Für Ihre Organisation erstellt“ im Teams-Client.

Im zweiten Teil stellen wir die wichtigsten Microsoft- und Drittanbieter-Apps für Teams vor.

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