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Mesh-, Live-, Sync-Puzzle gelöst: Skydrive wird zum integrierten Cloud-Service von Windows 8

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Skydrive-Integration  in Windows 8Seit etwa 2008 bastelt Microsoft an einer brauchbaren Integration von Online-Speicher, Device-Synchronisation und Web-Desktop. Live Mesh war ein ambitionierter erster Wurf, auf den Umbenennungen (etwa  von Mesh in Sync und zurück) sowie Neupositionierungen folgten, die auf ein bis dato gestutztes Skydrive als Dropbox-Clone hinausliefen. Nun scheinen die Redmonder die bisher getesteten Puzzleteile zu einem sinnvollem Ganzen zusammengefügt zu haben: Skydrive wird in einer deutlich erweiterten Form positioniert als integrierter Cloud-Service, der bereits in der nächste Woche erscheinenden Windows 8 Consumer Preview enthalten sein wird.

Auf dem Entwicklerblog Building Windows 8 stellen Mike Torres und Omar Shahine die Integration von Skydrive in Windows 8 vor. Dabei zeigen sie, wie Skydrive als Speicherort im Windows-Explorer erscheint. So können Benutzer ihre Daten genauso einfach speichern wie lokale, wobei die Cloud-Daten stets automatisch synchronisiert werden. Auch in Anwendungen stehen die Daten aus Skydrive unmittelbar zur Verfügung. Genauso einfach soll der Zugriff auf Daten auf entfernten Geräten gelingen. Hierbei kommen Konzepte zum Einsatz, die von Live Mesh her bekannt waren, aber zwischenzeitlich wieder verschwanden.

Die Skydrive-Funktionen stehen sowohl auf der neuen Metro-Touch-Oberfläche wie auch im Windows-Explorer zur Verfügung. Keine Angaben gab es bisher allerdings zur Integration in Windows Phone 7, die über die Skydrive-App hinausgeht.

Der Blogbeitrag nennt darüber hinaus auch noch eine Reihe von Fakten rund um die Weiterentwicklung von Skydrive:

  • Derzeit gibt es 17 Millionen aktive SkyDrive-Nutzer, die den Dienst mindestens einmal im Monat verwenden (Dropbox hat zirka 45 Millionen)
  • SkyDrive speichert 10 Petabytes an Benutzerdaten, Hotmail speichert 100PB
  • Die Metro-App ist optimiert für Touch
  • Die SkyDrive-Desktop-App wird für Windows 8, Windows 7 und Vista verfügbar sein
  • Über den Explorer können bis zu 2GB große Dateien kopiert werden

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