Weniger und mehr Copilot: Deinstallations-Option für die App – und Datei-Explorer-Integration

Während Microsoft die Copilot-Funktionen bis in die letzten Winkel seiner Plattformen ausrollt, gibt es auch Kunden, die offenbar die KI-Nutzung unterbinden möchten. Diese bekommen nun eine Deinstallations-Option für die Copilot-App. Gleichzeitig wird die Windows-Integration von Copilot vorangetrieben.

Für verwaltete Umgebungen, also im geschäftlichen Einsatzbereich, will Microsoft demnächst die Möglichkeit der Copilot-Deinstallation anbieten. Eine entsprechende Funktion findet sich in der neuesten Windows 11-Testversion 25H2, die über die Insider-Kanäle Dev und Beta verteilt wird. Der Windows Insider-Blog weist auf die neue Richtlinie zum „Deinstallieren der Microsoft Copilot App auf verwalteten Geräten“ hin, die über die Anweisung RemoveMicrosoftCopilotApp aktiviert wird.

Dafür müssen allerdings einige Voraussetzungen erfüllt sein. Zum einen müssen sowohl Microsoft 365 Copilot (überwiegend die Office-bezogenen Funktionen) wie auch der Microsoft Copilot installiert sein. Die App darf dabei weder von Nutzern installiert noch in den letzten 28 Tagen gestartet worden sein. Bei Bedarf können Anwender die App später wieder installieren.

Copilot-Integration in Windows

Den Ausbau der KI-Möglichkeiten treibt Microsoft unterdessen weiter voran. Nachdem bisher der Fokus auf den Cloud-Diensten lag, erhält demnächst auch das lokale Windows-System entsprechende Erweiterungen. So soll nun unter anderem der Datei-Explorer Chat-Funktionen erhalten, wie man sie von OneDrive her bereits kennt. Hier lassen sich zum Beispiel Informationen zu Inhalten und Kontext von Dokumenten oder Bildern abfragen.

Noch handelt es sich hierbei allerdings um ein unbestätigtes Gerücht, das auf der Entdeckung eines versteckten Knopfs im Datei-Explorer basiert.

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