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Gerücht: Microsoft entwickelt Outlook-Client für Windows RT

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Outlook_2013Microsofts arbeitet angeblich daran, eine große Lücke von Windows RT zu schließen. Nach Erkenntnissen von Mary Jo Foley, die ihre Infos von drei Tippgebern aus der Microsoft Corporation erhalten haben will, finden derzeit in Redmond interne Tests eines Outlook RT-Clients statt. Bisher müssen sich Kunden des Surface RT und ähnlicher ARM-basierender Tablets mit einer recht einfachen Mail-App begnügen, da die vorinstallierte Office-Version 2013 Home & Student ohne Outlook ausgeliefert wird.

Technisch dürfte vermutlich nichts gegen ein Outlook RT sprechen, denn die auf ARM portierten Word, Excel, Powerpoint und OneNote 2013 laufen auf Windows RT mit nur kleinen funktionalen Einschränkungen. Viel eher dürfte man bei Microsoft wegen der strategischen Positionierung hadern, da Outlook vor allem in geschäftlichen Umgebungen die gesetzte Mail- und Calendaring-Anwendung ist.

Die Befürchtung könnte sein, dass ein Outlook RT zu einem Wechsel vieler Unternehmen auf die preisgünstigen Windows RT-Tablets führen wird – mit entsprechenden Einbrüchen bei den ohnehin schwindenden Margen im PC-Segment. Durch die Beschränkung auf Windows 8 Pro stellen die Redmonder sicher, dass geschäftliche Anwender weiterhin deutlich teurere Tablets und Ultrabooks auf Intel-Basis kaufen werden – so beispielsweise das am 9. Februar erscheinende Surface Pro anstelle von Surface RT.

Ein plausibleres Szenario erscheint mir deshalb die Entwicklung einer MX-App für “Metro”, ähnlich den bereits verfügbaren Ablegern OneNote MX und Lync MX. Aufgrund des geringerem Funktionsumfangs wäre der Abstand zum “großen Outlook” gewahrt, wobei sich die Einschränkungen mit den Usability-Anforderungen von Tablets-Apps mit Fingerbedienung verkaufen ließen.

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