Die neue Outlook-App: Details zum Fahrplan des Outlook-Nachfolgers

Schon seit einiger Zeit ist absehbar, dass Microsoft die alten Kalender- und Mail-Apps in Windows 10 und Windows 11 durch das neue Outlook ersetzen wird. Dazu hat das Unternehmen kürzlich einen Fahrplan zur Einführung der neuen Outlook-App präsentiert.

Seit Anfang 2023 arbeitet Microsoft daran, die neue Outlook-App als Mail-Client für die Nutzer einzuführen. Der Ansatz besteht darin, die in Windows enthaltene Kalender- und Mail-Apps durch das neue Outlook für Windows zu ersetzen. Die neue Outlook-App wird aus dem Store bezogen und soll langfristig das klassische Outlook ersetzen. Jedoch sorgt die Neuerung auch für Unmut, bereits im April und Mai 2023 gab es erste Fälle, bei denen Nutzer sich darüber ärgerten, dass ihnen plötzlich und ungewollt eine neue Outlook-App auf ihren Systemen mit Microsoft/Office 365 installiert wurde.

Das ist der Fahrplan für die neue Outlook-App

Bisher hat Microsoft nur für Windows-Nutzer bezüglich der Mail- und Kalender-Apps, die durch die neue Outlook-App ersetzt wird, Stellung bezogen. In einem Beitrag von Microsoft werden die Pläne für das Jahr 2024 beschrieben: bis zum 31. Dezember 2024 sind die Mail- und Kalenderanwendungen noch zum Download verfügbar. Es wird jedoch erwähnt, dass ab 2024 neue Windows 11-Installationen bereits mit dem neuen Outlook als App ausgeliefert werden sollen.

Fahrplan für die neue Outlook-App
Microsoft plant die Umstellung auf das neue Outlook in drei Phasen

1. Opt-In Phase

Derzeit können Nutzer durch einen Umschalter im klassischen Outlook zum neuen Programm wechseln. In dieser ersten Phase ist es einfach, zum herkömmlichen Desktop-Client zurückzukehren, da beide Anwendungen parallel betrieben werden können.

Umstellung auf das neue Outook

2. Opt-Out Phase

Nach der allgemeinen Verfügbarkeit wird als nächster Meilenstein die sogenannte Opt-Out-Phase angestrebt, in der das neue Outlook standardmäßig aktiviert wird. Microsoft verspricht, dass die Nutzer mindestens 12 Monate vor dem Übergang zu dieser Phase benachrichtigt werden. Bei Bedarf können IT-Administratoren die Umstellung in ihrer Organisation früher vornehmen. Während dieser Phase sollen die Nutzer weiterhin die Möglichkeit haben, zum klassischen Outlook zurückzukehren.

3. Umstellungsphase

Zum Abschluss folgt der sogenannte „Cutover“, in dem den Nutzern nicht länger die Möglichkeit geboten wird, zum klassischen Outlook zurückzukehren. Neue Bereitstellungen von Outlook aus Microsoft 365-Abonnements werden dann die neue Outlook-App für Windows enthalten. Microsoft plant, die Bereitschaft für diese Phase in Zusammenarbeit mit den Nutzern zu ermitteln und ebenfalls mindestens 12 Monate vor dem Übergang zu informieren. Auch hier haben IT-Administratoren die Möglichkeit, ihre Organisation schneller auf die neue App umzustellen.

Die Support-Zeiträume für unterstützte Outlook-Versionen sind weiterhin gültig. Dies gilt insbesondere für den Long-Term-Service-Kanal (LTSC), in dem Outlook 2016 und 2019 noch bis Oktober 2025 unterstützt werden. Auch die Version 2021 wird ein Jahr länger unterstützt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert