Microsoft führt Phishing- und Spam-Markierungen für Teams ein

Um die Verbreitung von zirkulierendem Schadcode wie Ransomware einzudämmen, führt Microsoft eine Meldefunktion für Teams ein. Die Funktionsweise ähnelt der von Outlook, und ermöglicht Benutzern ein einfaches Kennzeichnen und Blockieren von verdächtigen Nachrichten.

E-Mail gilt seit Jahren als Haupteinfallstor für schädlichen Code wie Viren oder Erpressungstrojaner. Mit der Verbreitung von Chat-Tools wie Teams scheint sich aber auch der Fokus von Cyber-Kriminellen zu verschieben. Hier eröffnen sich neue Angriffsflächen, wie auch unsere aktuelle Studie belegt.

Microsoft reagiert nun auf diese neuartige Herausforderung und erweitert Teams nun um Filter- und Meldefunktion. Genauer gesagt werden diese Funktionen über die extra zu erwerbende Sicherheits-Suite Microsoft Defender for Office 365 bereitgestellt, wie der Microsoft 365 Roadmap zu entnehmen ist.

Administratoren können in Defender entsprechende Einstellungen vornehmen. Die Benutzer bekommen Meldefunktionen ähnlich wie in Outlook, um verdächtige Nachrichten in Teams zu melden. Die erste Ausbaustufe wird in Kürze ausgerollt, eine zusätzliche Funktion, die kategorisierte Meldungen wie Phishing und Spam ermöglicht, kommt ab Januar.

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