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Onenote 2010: Microsoft-Spot preist Echtzeit-Funktionen – und so klappt die Umsetzung mit Office 365 und WP7

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o04oy0t1.vdi[mit Update] Die Geschichte der Echtzeit-Zusammenarbeit ist eine Geschichte voller Missverständnisse – insbesondere im Microsoft-Universum. Office soll es ja schon lange können, doch wer mal die Probe aufs Exempel machen und die angepriesenen, “einfachen” Zusammenarbeitsmöglichkeiten rund um Office und Server ausprobieren wollte, stieß in der Vergangenheit schnell an Grenzen: Zusammenarbeit? Das war schon kompliziert aufzusetzen, aber von Echtzeit war nichts zu sehen. Groove war in dieser Beziehung eher eine Verlegenheitsantwort, weil der echte Mehrwert dieser zugekauften Suite woanders liegt. Und so dauerte es bis 2010, als Microsoft eine solche Funktion erstmals richtig (und allgemein verständlich) umgesetzt hat – mit den Office-Web-Apps. Allerdings lösen bisher nur Excel und OneNote das Versprechen ein. Aber die Redmonder scheinen das Thema nun zumindest als massenkompatibel erkannt zu haben, wie ein neuer Werbespot zeigt.

Der Film (siehe unten) stellt ein kleines, aber gelungenes Demo-Szenario für Echtzeit-“Zusammenarbeit” im privaten Umfeld dar. Hauptakteur ist ein hektisch einkaufender Familienvater, der auf seinem Smartphone eine Echtzeit-Einkaufsliste geöffnet hat und dabei von seinen Söhnen “ferngesteuert” wird. Die Zutaten für diesen Einsatz sind Onenote, Windows Live, Windows-Client und ein Windows Phone 7. Die Rolle von Windows Phone 7 sollte darin nicht unterschätzt werden, denn erst dessen einfache, intuitive Bedienung sowie die gute Office-Integration macht den Charme einer solchen Lösung aus.

Tipp: Onenote syncen zwischen Office 365 und WP7

OneNote synchron auf drei Clients - Web App, Office 2010 und Windows Phone 7Inspiriert von diesem Konsumentenszenario wollte ich wissen, ob die Aufgabenstellung in einer professionellen Office-365-Umgebung genauso gut und einfach funktioniert. Meine drei Testclients waren Onenote 2010, Onenote Web App und Onenote auf Windows Phone 7.5. Und tatsächlich waren auch hier nur wenige Klicks erforderlich:

  • Onenote auf Windows Phone 7.5 - mit Office 365-AnbindungZunächst legt man auf der Office-365-Startseite ein neues Onenote-Notizbuch an. Dieses öffnet sich unmittelbar in der Onenote Web App für die Eingabe.
  • Möchte man dieses Notizbuch nun im Onenote-2010-Client übernehmen und weiterbearbeiten, klickt man in der Web-App im Reiter “Datei” auf “In Onenote öffnen”. Damit startet der Client (sofern Office 2010 lokal installiert ist) und übernimmt das betreffende Notizbuch auch gleich automatisch als lokale Kopie.
  • Als nächstes geht’s auf das Smartphone. In Windows Phone 7.5 klickt man auf den “Office-Hub”, und darin unter Speicherort auf die Teamwebsite. Voraussetzung ist, dass bereits eine erstmalige Anmeldung am Office-365-Konto erfolgte, ansonsten wäre das hier nachzuholen. Nun kann man durch die Dokumentenbibliotheken browsen und das gewünschte Onenote-Notizbuch öffnen. Windows Phone übernimmt übrigens nach dem ersten Öffnen automatisch jeden enthaltenen Notizbuchabschnitt als Kachel in den Onenote-Bereich. Man kann sich solche Listen dann sogar als Kachel auf die Startseite legen, um sie immer im Zugriff zu haben.
  • Sobald auf einem der PC-Clients (Web oder 2010) eine Eingabe erfolgt, synchronisieren sich die Frontends nach kurzer Wartezeit automatisch über den Server, auf dem Phone bedarf es eines Klicks auf den Sync-Knopf. Wenn die Eingabe auf dem Phone erfolgt, reicht ein “Zurückgehen” in den Bildschirm davor, um den Datenabgleich anzustoßen.

Mit dieser kleinen Demo wäre nebenbei auch bewiesen, dass Microsoft die Phone-Plattform auch bestens mit Office 365/Sharepoint Online integriert hat – und somit ähnliche Szenarien ermöglicht wie im folgenden Video.

Der “Einkaufsfilm” ist übrigens der dritte im Rahmen einer aktuell laufenden, größeren Werbekampagne, bei der Microsoft die Integrationsmöglichkeiten verschiedener Anwendungen und Clients hervorhebt. Den (eher schwachen) Anfang machte der Kinect-tanzende Familienvater, als zweites folgte der Sohn, der seine Eltern mit Powerpoint davon überzeugt, einen Hund anzuschaffen:

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