Microsoft zieht die Zügel beim Office-2019-Support an

Print Friendly, PDF & Email

Office-LogoMicrosoft hat heute einige Details zum kommenden Office 2019 bekanntgegeben. Unter anderem wird es offiziell nur unter Windows 10 unterstützt, der Mainstream-Support wird begrenzt auf fünf Jahre plus zwei Jahre extended Support.

Office 2019 steht vor der Tür

Bestätigt wurde nun noch einmal der Erscheinungstermin der Office 2019 Client- und Serverprodukte im zweiten Halbjahr 2018. Mit Preview-Versionen ist schon bald, also im zweiten Quartal zu rechnen. Über neue Funktionen sind bisher nur spärliche Informationen aufgetaucht, es ist aber mit einem stark überarbeiteten Outlook-Client zu rechnen.

Nur mehr Click-to-Run

Die Office 2019 Client-Anwendungen werden nur noch in der Installationsvariante über das Internet mit Click-to-Run angeboten. Seit Office 2013 war das eine parallele Option zu den klassischen MSI-Installationspaketen, doch mit denen ist nun Schluss. Für die On-Premises-Server wird es aber weiterhin MSI-Pakete geben. Die Support-Zyklen der bisherigen Office-Versionen bestanden aus fünf Jahren Mainstream Support und fünf weiteren Jahren extended Support. Nun wird die zweite Periode auf zwei Jahre verkürzt und endet damit bei Office 2019 am 14. Oktober 2025.

Microsoft nennt für Office 2019 folgende unterstützte Betriebssystemversionen :

  • Jeder unterstützte Windows 10 SAC-Release (Semi-Annual-Channel – halbjährliche Releases)
  • Windows 10 Enterprise LTSC 2018 (Long Term Servicing Channel)
  • Das nächste LTSC-Release des Windows Server

Das richtige Windows für Office 365 ProPlus

Für Kunden, die Office als Abo in der Variante Office 365 ProPlus beziehen, stellt sich die Versions- und Kompatibilitätslogik etwas anders dar. Da die aus der Cloud bezogenen Clients immer in der aktuellen Version laufen, kommt es hier auf die richtige – sprich unterstützte – Windows-Version an. Microsoft definiert für Office ProPlus folgende Systemanforderungen:

  • ProPlus wird nicht auf Windows 10 SAC-Versionen unterstützt, die aus der Servicephase heraus sind. Hier handelt es sich immer um Zyklen von etwa zwei Jahren. Windows 10 muss also immer möglichst aktuell gehalten werden.

Ab Januar 2020 wird ProPlus nicht mehr unterstützt auf folgenden Windows-Versionen:

  • Alle Windows 10 LTSC
  • Windows Server 2016 oder älter
  • Windows 8.1 oder älter

Weitere Infos zum Office 2019 sowie den gleichzeitig veröffentlichten neuen Support-Regelungen für Windows 10 finden sich in Microsofts neuem Technet-Dokument.

DEN BEITRAG KOMMENTIEREN:

avatar